Erhaltung forstlicher Genressourcen

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Projekt Generhaltungsgebiete Schweiz

Sicherung und Monitoring unserer forstlichen Genressourcen sind angesichts von Umweltveränderungen und prognostiziertem Klimawandel notwendig. Beim Projekt Generhaltungsgebiete Schweiz geht es darum, die durch Waldreservate bereits erbrachten Generhaltungsleistungen auch als solche auszuweisen. So können bedeutende Generhaltungsleistungen aktiviert und in die internationale Datenbank EUFGIS aufgenommen werden. Dies ermöglicht mittel- bis längerfristig eine über das ganze Verbreitungsgebiet jeder Art koordinierte Sicherung und ein systematisches Monitoring demographischer und genetischer Veränderungen.

Ziele

  1. Erhaltung forstlicher Genressourcen in der Schweiz mit Anschluss an paneuropäisch koordinierte dynamische Generhaltungs- und Monitoringstrategie
  2. Klärung der Eignung bestehender Waldreservate und Etablierung von prioritären Generhaltungsgebieten für ausgewählte Arten
  3. Pragmatisches Vorgehen und Entwicklung eines Mechanismus zur Etablierung von Generhaltungsgebieten in Zusammenarbeit mit den Kantonen.

Projektphasen

Projektphase Juli 2013 - Dez 2015 (Pilotprojekt)
7 exemplarische Haupt- und Nebenbaumarten: Abies alba, Fagus sylvatica, Picea abies, Pinus cembra, Populus nigra, Sorbus torminalis, Taxus baccata

Projektphase Mai 2016 - Dez 2019
Fortsetzung 7 Baumarten Pilotprojekt + 7 weitere Haupt- und Nebenbaumarten: Acer pseudoplatanus, Fraxinus excelsior, Larix decidua, Pinus sylvestris, Quercus petraea, Quercus pubescens, Quercus robur

Organisation

Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) an die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ)

Auftraggeber/Projektbegleitung
Claudio De Sassi, Sektion Wildtiere und Waldbiodiversiät, BAFU und
Christian Küchli, Sektion Waldleistungen und Waldpflege, BAFU

Auftragnehmer/Projektleitung
Peter Rotach, Waldmanagement/Waldbau, ETHZ
Andreas Rudow, Waldmanagement/Waldbau ETHZ und Waldökologie ETHZ

Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist ein wesentliches Element des umsetzungsorientierten Projekts. Das pragmatische Vorgehen beinhaltet den frühestmöglichen Einbezug der Kantone und ihre Mitwirkung auf allen Stufen. Der iterativ ausgelegte Projektentwicklungsprozess wird durch einen beratenden Fachausschuss begleitet.

Kantonale Waldbehörde
je eine Kontaktperson pro Kanton

Fachausschuss
Leitungsteam (BAFU/ETHZ)
Vertreter aus der Forschung: Forschungsprogramm Wald & Klimawandel (WSL)
Vertreter der Kantone: Kontaktpersonen der kantonalen Waldbehörde
(weitere Experten je nach Fragestellung)

Siehe auch Kontakt

 
URL der Seite: http://www.wm.ethz.ch/seba-genressourcen/genressourcen.html
Wed Mar 29 18:00:48 CEST 2017
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